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Klimaverträglich mobil 60+

Mobilität hat in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Mobilität bedeutet Flexibilität, Selbständigkeit und Lebensqualität. Wie wir uns jedoch fortbewegen beeinflusst in hohem Maße unser Klima, unsere Umwelt und unsere Gesundheit. In Deutschland verursacht der Verkehr rund 20 Prozent der direkten CO2 Emissionen, davon werden ca. 95 Prozent im Straßenverkehr erzeugt. Der hohe Ausstoß von Treibhausgasen führt nicht nur zu Klimaveränderungen. Zunehmender Auto- und Flugverkehr führt auch zu steigender Luftverschmutzung, Verkehrslärm, „Stop and go“ auf den Straßen, Versiegelung der Flächen und Zerschneidungen der Landschaft.

Wachsende Mobilitätsbedürfnisse müssen deshalb heute und in Zukunft mit Umwelt- und Gesundheitsanforderungen im Einklang stehen. Klimaziel der Bundesregierung ist es, bis zum Jahr 2020 die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken, um die Folgen des Klimawandels abzuschwächen.

Mobilität beginnt am Wohnstandort. Das Vermeiden von unnötigen Fahrten, insbesondere von Kurzstrecken und die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel tragen erheblich zur Reduzierung der schädlichen Treibhausgasemissionen bei.

Sich umweltschonend und ressourcensparend zu verhalten bedeutet keine Einschränkung in der Mobilität. Die richtige Wahl des Verkehrsmittels bedeutet vielmehr weniger Stress (keine Parkplatzprobleme), mehr Zeit (keine Staus) und weniger Kosten.

Wie das geht verdeutlicht das Projekt „Klimaverträglich mobil 60+“. Es unterstützt ältere Menschen dabei, im Alltag und auf Reisen möglichst klima- und ressourcenschonend unterwegs zu sein.

Interessierte finden auf dem Online-Service-Portal 60plus.vcd.org praktische Tipps – unter anderem zu seniorenfreundlichen Angeboten des öffentlichen Nahverkehrs, zu sicherem Radfahren, zum Kauf von Fahrrädern und Elektrorädern, Einkaufen ohne Auto sowie Hinweise zum klimafreundlichen Reisen und zum Spritsparen.

Das Projekt beschränkt sich jedoch nicht nur auf Online-Informationen: In Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind sogenannte VCD-Regionalkoordinatoren vor Ort aktiv, Interessierte können sich bei diesen regionalen Ansprechpartnern kostenfrei und persönlich zu individuellen Mobilitätsfragen beraten lassen, z.B. zu vergünstigten Seniorentickets im Verkehrsverbund oder zum klimabewussten Autokauf. Die Regionalkoordinatoren führen darüber hinaus Informationsveranstaltungen und Aktionen durch, sind Ansprechpartner für lokale Kooperationspartner wie Mietervereine, Seniorenvertretungen, Wohnungs- oder Verkehrsunternehmen. Die Kontaktdaten der Regionalkoordinatoren und weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter 60plus.vcd.org.

Die Federführung für das dreijährige Projektvorhaben liegt beim
Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD),
der Deutsche Mieterbund e.V. (DMB)
und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) http://www.bagso.de/aktuelle-projekte/klimavertraeglich-mobil-60.html
sind Kooperationspartner.

Projektbeschreibung



Ansprechpartnerin
Heike Zuhse
Deutscher Mieterbund e. V.
Projektleiterin
Projekt „Klimaverträglich mobil 60+“
Littenstraße 10
10179 Berlin

heike.zuhse@mieterbund.de

Pressemitteilung vom 29.10.2013: Mobil und umweltbewusst auch im Alter: Neuer Mobilitäts-Ratgeber mit praktischen Tipps für den Alltag

 

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